Archive for the ‘Mobilfunk’ Category

007 im Handygeschäft

Freitag, Februar 2nd, 2007

| 26.01.07, 11:13 |
Bundesweit sind 20 000 Testkäufer in geheimer Mission unterwegs und prüfen, ob Kunden freundlich und kompetent beraten werden.Ein neues Handy, ein neuer Festnetzvertrag oder ein günstiger Internettarif: Nichts von all dem will Daniel und doch steht er in einem Fachgeschäft und lässt sich beraten. Nicht nur die Tipps der Verkäuferin hört sich der 30-Jährige an, auch ihrem Hosenanzug und ihrem Blick schenkt er Aufmerksamkeit. Daniel ist nicht verliebt, er ist „Mystery Shopper“ und will deshalb auch nicht mit Nachnamen genannt werden.

„Zu ‚Mystery Shopping’ gibt es keine Alternative, was die Messung von Service-Qualität betrifft“, meint Wirtschaftswissenschaftler Nobert Drees von der Fachhochschule Erfurt. „Innerhalb der Marktforschung ist Testkaufen der am stärksten wachsende Bereich.“ Händler und Dienstleister lassen sich die Scheinkäufe nach Angaben des europäischen Verbands „Mystery Shopping Provider Association“ mittlerweile rund 210 Millionen Euro pro Jahr kosten. Bis 2010 wird mit einer jährlichen Umsatzsteigerung von elf Prozent gerechnet.

Grobe Fehler sind die Ausnahme

„Die meisten Leute machen den Job aus der Überzeugung, die Einkaufswelt verbessern zu können – wie auch ich“, sagt Daniel nach seinem Einsatz. Sein Auftraggeber zahlt dem Bürokaufmann für seinen Nebenjob je nach Aufwand zwischen 8 und 50 Euro. Quer durch alle Auftraggeber seien die Kernprobleme stets die gleichen: Der Kaufwunsch des Kunden wird nicht ermittelt, es kommt zu keinem Verkaufsabschluss. „So richtig grobe Fehler sind aber die Ausnahme“, sagt Tester Daniel. Er selbst hat bei einem Autokauf einen „absoluten Hammer“ erlebt. Mit einem Vorführwagen wurde er gebeten, sieben Liter Sprit zu tanken. Die Kosten hat er nicht komplett ersetzt bekommen. Der Kommentar des Autoverkäufers lautete: „Sie sollten für sieben Euro tanken und nur die kriegen Sie zurück.“

Auf ihre verdeckten Einsätze werden Daniel wie seine Testkollegen unter anderen in Schulungen mit simulierten Einkaufssituationen vorbereitet. In speziell entwickelten Fragebögen beurteilen sie nach Testabschluss sowohl die Ausstattung des Geschäfts, Sauberkeit, Kleidung der Berater als auch das Verkaufs- und Beratungsgespräch.

Gefahr und Chance für Servicekräfte

Die Gewerkschaft ver.di sieht „Mystery Shopping“ kritisch. Häufig sei zu erleben, dass die Tester erfolgsabhängig orientiert an der Aufdeckung von Fehlern bezahlt werden, sagte ver.di-Handelsexperte Folkert Küpers. Dies führe zu Manipulationen und konstruierten Vorfällen, die die Mitarbeiter in ein schlechtes Licht rücken könnten.

„Ich fühle mich weniger überprüft, sondern sehe die Tests als Feedback, um mich zu verbessern“, sagt Verkäuferin Heike Schöppner, die Daniel beraten hat. Genau das ist auch das Ziel der beobachteten Unternehmen: „Wir können wunderbar messen, wo wir noch Defizite haben und wo unsere Stärken sind. Wir bekommen somit wertvolle Hinweise für ein besseres Verkaufskonzept“, sagt Thorsten Fluck, Leiter des Geschäftsbereichs Shops des Telekommunikationsanbieters „The Phone House“. Es gehe nicht darum, Mitarbeiter zu sanktionieren. Fluck schwört auf die unbekannten Käufer: „’Mystery Shopping’ hat einen großen Beitrag dazu geleistet, dass wir in den vergangenen zwei Jahren je Filiale unseren Umsatz um zehn Prozent erhöht haben.“

(mai/dpa)

Quelle: http://www.focus.de/jobs/karriere/mystery-shopper_nid_43449.html

Deutsche bei Handy und Internet international oft hinten

Sonntag, November 19th, 2006

Berlin (dpa) – Trotz rasanter Zuwächse für Handys und das Internet hinken die Deutschen bei der Nutzung viel versprechender Technologien aus Branchensicht international noch oft hinterher.

Bei schnellen Breitbandanschlüssen, dem Herunterladen von Musik und Spielen oder dem neuen Mobilfunkstandard UMTS seien europäische Staaten und die USA meist weiter, teilte der Bundesverband Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom) am Dienstag mit. Daher solle Innovation als Staatsziel im Grundgesetz verankert werden.

Im Vergleich zu den USA, der Schweiz, Skandinavien oder Japan habe Deutschland noch in zu vielen Bereichen Nachholbedarf, sagte Bitkom- Präsident Willi Berchtold in Berlin. Nur 17 Prozent der Haushalte hier zu Lande hätten schnelle Internetzugänge, in den Vereinigten Staaten aber 35 Prozent. Während der deutsche Online-Handel vor allem dank starker Aktivitäten bei Unternehmen an der Europaspitze steht, geben Briten und Spanier mehr für Musik, Videos oder Spiele aus dem Internet aus. Mit derzeit 250 000 Nutzern sei die UMTS-Technik in Deutschland gut gestartet, in Italien seien es aber drei Millionen.

Im traditionellen Mobilfunk gebe es ebenfalls noch Spielraum nach oben, auch wenn sich das Wachstum verlangsame. Im vergangenen Jahr hatten 87 Prozent der Bundesbürger ein Mobiltelefon, 2005 sollen es 91 Prozent sein und 2007 sogar 98 Prozent. In Schweden kamen dagegen bereits im vergangenen Jahr 102 Handys auf 100 Einwohner. „Der Trend geht zum Zweit- oder sogar Dritthandy“, sagte Berchtold.

18.02.2005 Quelle: Web.de

[plusminus – Prepaid-Handys (14.11.2006)

Donnerstag, November 16th, 2006

Prepaid-Handys

Erste Anbieter schalten gesperrte Guthaben wieder frei
Viele Anbieter von Prepaid-Karten für Mobiltelefone streichen ihren Kunden das Rest-Guthaben, wenn sie keine neuen Beträge aufbuchen. Etliche Gerichtsurteile und mehrere Berichte in [plusminus haben jetzt aber endlich dazu geführt, dass einige Telefongesellschaften umschwenken.

Vollständigen Bericht lesen…. (pdf)Get Acrobat Reader

Quelle: plusminus.de