Kurt Beck in Versuchung
Sonntag, April 6th, 2008Dieser Beitrag ist umgezogen in mein Videoblog
myfaves - @ myblog.de.
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VON FRIEDEMANN DIEDERICHS, 09.11.07, 19:19h,
AKTUALISIERT 11.11.07, 18:35h
Crawford - „Angela Merkel? Wird Zeit, dass eure Präsidentin vorbeikommt.“ Mit Jim Rectors Detailkenntnis steht es nicht zum besten, doch der Verkäufer im „Yellow Rose“ Andenkenladen zeigt sich begeistert. Die Visite der Kanzlerin auf der Bush-Ranch im Herzen von Texas bedeutet ein gutes Geschäft für die 730-Seelen-Stadt Crawford.So verschlafen die Gemeinde mit fünf Kirchen und einer Tankstelle wirkt - fliegt der US-Präsident mit Gästen ein, sind die Gewerbetreibenden hellwach. Nur 24 Stunden bevor Angela Merkel in Crawford erwartet wurde, bietet der Souvenirshop neue „Gedächtnis-Tassen“ an. „Vereint für Frieden und Demokratie, President George W. Bush und Bundeskanzlerin Angela Merkel, November 2007“ steht auf den Gefäßen, die für umgerechnet vier Euro auf Abnehmer warten. Dass sie wie warme Semmeln weggehen, bezweifelt Ladenbesitzerin Jamie Burgess nicht: „Hunderte deutscher Touristen werden kommen,“ sagt sie, „schließlich wurde Crawford ja von Deutschen gegründet.“ Ihre Vorväter aus Norddeutschland hätten um 1865 hier erste Häuser errichtet, sagt Burgess und winkt Polizeichef Eddie McCoy zu.
McCoy würde angesichts seines Leibesumfangs jeden Sprint gegen böse Buben verlieren. Doch Verbrecher, so versichert er, gebe es hier nicht. Auch beim „Octoberfest“ im Gemeindezentrum mit Bier vom Fass und Polka-Musik gab es nur „Gemuetlichkeit“. Dennoch zählt Crawfords Schutzmacht acht Polizisten, die sich vor allem mit Verkehrslenkung beschäftigen in einer Stadt, in der es da eigentlich nichts zu regeln gibt. Dafür darf am Patriotismus nicht gezweifelt werden: „Support our troops!“ - „Unterstützt unsere Truppen!“, mahnen überall Plakate. Vier Deutschland-Fahnen hat das Dörfchen extra gekauft, um die Straße schmücken zu können, wenn Merkels Kolonne auf dem Weg zur Bush-Ranch, die zwölf Kilometer außerhalb liegt, vorbeikommt. Als der Korrespondent bittet, die Fahnen sehen zu dürfen, zeigt sich: Crawford kennt den Unterschied zwischen Kalb und Ochse, aber nicht den zwischen jener Fahne, die einst für die DDR wehte, und der Flagge der Bundesrepublik. Als die „Angie“-Fans auf den Fehler aufmerksam gemacht werden, ist das Entsetzen groß - gefolgt von Erleichterung, die Blamage vermieden zu haben. Zur Belohnung erhält der Reporter eine DDR-Flagge und den Tipp, wie Bushs Ranch zu finden ist.
Die Straße schlängelt sich vorbei an Hecken, Weiden und grasenden Rindern. Plötzlich rote Schilder: „Nicht stoppen. Nicht stehenbleiben.“ Wer dagegen verstößt, wird von einem schwarzen Geländewagen mit dunklen Scheiben behelligt, aus dem Muskel-Männer steigen: „Bitte fahren Sie weiter!“ Der Tonfall duldet keinen Widerspruch.
Eine rot-weiße Schranke blockiert die Zufahrt zum Präsidenten-Grundstück. Der Hausherr zeigt zumindest hier einen Hauch Öko-Bewusstsein. Auf dem 1999 erworbenen Gelände wird Regen- und Abwasser aufbereitet. Und First Lady Laura habe eigenhändig Wildblumen und Gräser dort gepflanzt, wo bei Umbauarbeiten Natur zerstört wurde, berichten Einwohner von Crawford stolz. ![]()
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Das große und das kleine NEIN
Das kleine Nein sitzt auf einer Bank im Park und isst Schokolade. Es ist wirklich sehr klein, richtig winzig und ganz leise. Da kommt eine große, dicke Frau und fragt: “Darf ich mich zu dir setzen?” Das kleine Nein flüstert leise: “Nein, ich möchte lieber allein sitzen.” Die große dicke Frau hört nicht hin und setzt sich auf die Bank.
Da kommt ein Junge angerannt und fragt: “Darf ich deine Schokolade haben?” Das kleine Nein flüstert wieder: “Nein, ich möchte sie gerne selber essen.” Aber der Junge hört nicht hin, nimmt dem kleinen Nein die Schokolade weg und beginnt, sie zu essen.
Da kommt ein Mann vorbei, den das kleine Nein schon oft im Park gesehen hat und sagt: “Hallo, Kleine. Du siehst nett aus, darf ich dir einen Kuss geben?” Das kleine Nein flüstert zum dritten Mal: “Nein. Ich will keinen Kuss!” Aber auch der Mann scheint nicht mehr zu verstehen, geht auf das kleine Nein zu und macht schon einen Kussmund.
Nun verliert das kleine Nein aber endgültig die Geduld. Es steht auf, reckt sich in die Höhe und schreit aus vollem Hals: “Neiiin!” Und noch mal: “Nein, Nein, Nein! Ich will allein auf meiner Bank sitzen, ich will meine Schokolade selbst essen, und ich will nicht geküsst werden. Lasst mich sofort in Ruhe”
Die große, dicke Frau, der Junge und der Mann machen große Augen: “Warum hast
du das nicht gleich gesagt!” und gehen ihrer Wege. Und wer sitzt jetzt auf der Bank? Nein, nicht ein kleines Nein, sondern ein großes Nein. Es ist groß, stark und laut, und es denkt: ” So ist das also. Wenn man immer leise und schüchtern Nein sagt, hören die Leute nicht hin. Man muss schon laut und deutlich Nein sagen.”
So ist aus dem kleinen Nein ein großes Nein geworden.
(Gisela Braun)
Quelle: Forum Hannover-Community.de
Um sich die Präsentation ansehen zukönnen, benötigt man Microsoft Powerpoint, den Microsoft Powerpoint Viewer oder ein anderes Progamm. welches PPT-Dateien darstellen kann. Den Microsoft Powerpoint Viewer 2007 kann man bei Chip.de herunterladen.
Quelle: per Email erhalten
Vertrauen die Deutschen ihrer Bank? Eine repräsentative Umfrage
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Bericht: Markus Schmidt, Laura Schneider-Mombaur
Das Weltfinanzsystem am Rande eines Crashs. Davor hatten Börseninsider schon vor Monaten gewarnt. Milliardenschwere Hedgefonds müssen Risikokredite abverkaufen, um ihren Kopf aus der Schlinge zu ziehen. Die Kurse schwanken unberechenbar und ziehen auch Banken in Deutschland in Mitleidenschaft. Haben die Bürger hierzulande noch Vertrauen in ihre Bank, das Bankensystem insgesamt? Werden die Finanzmärkte genügend kontrolliert? Dazu in MONITOR eine repräsentative Umfrage.
Quelle: http://www.wdr.de/tv/monitor/beitragsuebersicht.phtml
MONITOR Nr. 566
23. August 2007, 21.45 - 22.15 Uhr (ARD)
Die Hartz IV-Schule: Wie Kinder auf die Arbeitslosigkeit vorbereitet werden
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Bericht: Eva Müller An der Fröbelschule in Bochum-Wattenscheid kennen sich die Kinder besser aus mit Hartz IV als mit Geometrie. Zwei Drittel der Eltern leben von Arbeitslosengeld, im letzten Jahr hat kein einziger Schüler aus dem Abschlussjahrgang der Förderschule eine Lehrstelle bekommen. Daraus hat der Direktor jetzt eine Konsequenz gezogen: „Ich bereite meine Schüler im Unterricht auf das vor, was sie nach der Schule erwartet - die Arbeitslosigkeit“. Ein pädagogisches Konzept, das provoziert. Wie suche ich als Hartz IV-Empfänger eine Wohnung? Wie komme ich an den Ein-Euro-Job? Was fange ich mit der ganzen Freizeit an? Perspektivlosigkeit bekommt System: Was bedeutet es, Kinder darauf vorzubereiten, die Probleme ihrer Eltern zu erben - für Lehrer und Schüler?
Quelle: http://www.wdr.de/tv/monitor/beitragsuebersicht.phtml
MONITOR Nr. 566
23. August 2007, 21.45 - 22.15 Uhr (ARD)
Bericht: Georg Restle, Isabel Schayani, Jan Schmitt
Es ist ein boomender Markt: Immer mehr Patienten aus dem arabischen Raum lassen sich in Deutschland behandeln. Krankenhäuser werben auf arabischen Messen gezielt um die zahlungskräftige Kundschaft. An deutschen Kliniken können Patienten aus Saudi-Arabien sogar Lebern transplantiert bekommen, wenn sie einen Spender aus ihrer Familie mitbringen. MONITOR-Recherchen belegen: In Kiel erhalten diese Patienten immer wieder auch Lebern von der Vermittlungsstelle Eurotransplant – und das, obwohl diese Organe eigentlich für Patienten aus dem Eurotransplant-Raum vorgesehen sind.
Quelle: http://www.wdr.de/tv/monitor/beitragsuebersicht.phtml
MONITOR Nr. 566
23. August 2007, 21.45 - 22.15 Uhr (ARD)
Bericht: Sascha Adamek, Kim Otto
Die weltweite Finanzkrise wurde durch Milliardengeschäfte mit faulen Immobilienkrediten in den USA ausgelöst. Hedgefonds betreiben auch in Deutschland das Risikogeschäft mit dubiosen Krediten. Sie kauften sich in hunderten mittelständischen Unternehmen ein, das Ergebnis: hohe Renditen für die Fonds, Massenentlassungen bei den Unternehmen. Trotzdem plant die Bundesregierung jetzt ein milliardenschweres Steuergeschenk ausgerechnet für einige dieser Heuschreckenfonds.
Quelle: http://www.wdr.de/tv/monitor/beitragsuebersicht.phtml
MONITOR Nr. 566
23. August 2007, 21.45 - 22.15 Uhr (ARD)
Journalisten-Oase Kühlungsborn
Strand, Champagner und Massagen