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Linux: Das Ding mit dem Pinguin

Donnerstag, Dezember 11th, 2008

Quiz unter http://magazine.web.de/de/themen/digitale-welt/quiz/6513800.html

Auswertung Ihrer Antworten
1

Wer gilt als der Erfinder von Linux?

RICHTIG: Linus Torvalds
2

Welchem Betriebssystem ist Linux am ähnlichsten?

RICHTIG: Unix
3

Was wurde nach dem Betriebssystem Linux benannt?

RICHTIG: Ein Asteroid, der am 12. Oktober 1994 entdeckt wurde.
4

Welcher Name war für Linux ursprünglich einmal vorgesehen?

RICHTIG: Freax
5

Das Maskottchen von Linux ist ein Pinguin. Wie heißt er?

RICHTIG: Tux
6

Unter welchem Namen wurde eine interne Microsoft-Studie bekannt, die Strategien gegen die Linux-Konkurrenz enthielt?

RICHTIG: Halloween-Dokumente
7

Was ist keine grafische Benutzeroberfläche für Linux?

RICHTIG: GNU
8

Wie heißt eine bekannte Linux-Distribution?

RICHTIG: Debian
9

In welchem Jahr wurde Linux das erste mal der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt?

FALSCH: 1994

RICHTIG: 1991
10

Was inspirierte Linux-Erfinder Torvalds, einen Pinguin als Maskottchen für Linux auszuwählen?

FALSCH: Pinguine sind die Lieblingstiere seiner jüngeren Schwester.

RICHTIG: Ein Aquariumsbesuch auf seiner Reise nach Australien.

„Gammelfleischparty“ ist Jugendwort des Jahres

Donnerstag, Dezember 11th, 2008

München (dpa) – Die „Gammelfleischparty“ ist zum Jugendwort des Jahres 2008 gekürt worden. Mit diesem Ausdruck nehmen Jugendliche Ü-30-Partys aufs Korn, also Feiern für Menschen über 30 Jahre.

Jugendliche sehen Ü30-Partys anscheinend mit Skepsis.

„Die Ausgrenzung von Jugendlichen von Ü-30-Partys provoziert den Spott der Jugendlichen über diese Form des Fetentums geradezu“, hieß es in der Begründung zum Votum des Langenscheidt Verlags.

Der Münchner Verlag hatte den Wettbewerb ins Leben gerufen, um „die Kreativität der oftmals schnelllebigen Jugendsprache zu präsentieren und jährlich neu zu dokumentieren“. Im Internet stimmten rund 25.000 Interessierte über 30 kreative Wortneuschöpfungen von Jugendlichen ab. Die aus allen Altersklassen bestehende Jury wählte aus einer Top-15-Liste schließlich die besten fünf Begriffe aus.

So landete die Bezeichnung „Computerbräune“ als Umschreibung für die Blässe eines Computerfreaks auf Platz zwei. Der Ausdruck „unterhopft sein“, der die Lust auf ein Bier beschreibt, schaffte es auf den dritten Platz.

Auf Rang vier und fünf folgen die Übersetzung eines USB-Sticks als „Datenzäpfchen“ und die verbale Verbildlichung eines Nordic-Walkers als „Stockente“. Die prämierten Jugendwörter erscheinen mit 500 anderen Beispielen in dem Buch „Hä?? – Jugendsprache unplugged“ des Langenscheidt Verlags.

Quelle: Web.de

Update Meine Mottos & Lieblingszitate

Donnerstag, Dezember 4th, 2008

Die Seite Meine Mottos & Lieblingszitate
wurde um ein neues Motto erweitert:
Man muß nicht alles wissen,
man muß nur wissen, wo es steht.

Was sind Trackback und Blogroll?

Mittwoch, November 12th, 2008

Quelle: 1&1


Auswertung Ihrer Antworten

1

Wofür steht „Blog“?

RICHTIG: Weblog

2

Heißt es „der Blog“ oder „das Blog“?

RICHTIG: Es geht laut Duden beides

3

Wie nennt man einen Eintrag in einem Blog?

RICHTIG: Post

4

Was ist ein Vlog?

RICHTIG: Ein Video-Blog, in dem Filme statt Text eingestellt werden

5

Und was ist ein Phlog?

RICHTIG: Ein Photo-Blog, in dem Bilder statt Text verwendet werden

6

Wie bezeichnet man einen Ratgeber-Blog,
der sich mit juristischen Dingen beschäftigt?

FALSCH: Juriblog

RICHTIG: Blawg (zusammengesetzt aus „Blog“ und „Law“)

7

Was ist ein Watchblog?

RICHTIG: Ein Blog, der sich der Beobachtung von Medien verschrieben hat

8

Was versteht man unter einem Permalink?

RICHTIG: Ein beständiger Link,
mit dem einzelne Einträge im Blog direkt erreichbar sind

9

Was versteht man unter „Blogroll“?

RICHTIG: Liste in einem Blog mit Links zu anderen Blogs

10

Was ist ein Trackback?

RICHTIG: Eine Funktion, mit der man einen eigenen Blogeintrag zu einem
Thema bei den Kommentaren eines anderen Blogs erscheinen lassen kann

 

Wohl den Flieger vergessen?

Samstag, November 1st, 2008

Flughafen Tempelhof

Wohl den Flieger vergessen?

Warum noch immer drei Flugzeuge auf der Rollbahn stehen

Sascha Langenbach

 

Zwei Antonow-Doppeldecker konnten wegen des Regens nicht mehr starten.

Berlin – In der Nacht zu gestern hoben die letzten Maschinen vom Flughafen Tempelhof ab. Doch noch immer stehen drei zurückgelassene Maschinen auf dem Rollfeld.

Wie ausgesetzte Tiere wirken die drei Flieger. Es handelt sich um eine grüne und eine rote Antonow AN-2, historische russische Doppeldecker, sowie eine kleine Cessna. Warum stehen die noch rum? „Uns hat das schlechte Wetter überrascht“, sagt Tilo Schmidt, der in den vergangenen Tagen Rundflüge mit der roten Antonow organisiert hatte. „Unser Pilot kann nur auf Sicht fliegen, das war nicht mehr möglich.“

Schmidt und seine Leidensgefährten hoffen auf eine Ausnahmegenehmigung für den letzten Start. Sonst müsste man die Maschinen demontieren und auf Laster verladen. Ob die Verantwortlichen nach der Ju 52 und dem DC 3-Rosinenbomber eine russische Maschine zuletzt fliegen lassen? Schmidt: „Wir haben nicht provoziert, das Wetter konnten wir nicht planen.“

Gestern nahmen viele Berliner Abschied vom alten Flughafen, schauten am Hauptgebäude oder an der Oderstraße vorbei. Einhelliger Tenor: Das Aus für Tempelhof kam zu früh, geht am Willen der Bürger vorbei und hätte für Kleinmaschinen offen gehalten werden können.

Berliner Kurier, 01.11.2008

Quelle:
http://www.berlinonline.de/berliner-kurier/print/berlin/240113.html

Official flatster Blog

Dienstag, Oktober 28th, 2008

Das flatster-Blog habe ich in die Blogroll mit aufgenommen.

Dieter Bohlen musste auf Sylt im Stroh schlafen

Sonntag, Oktober 26th, 2008

Hamburg (dpa) – Dieter Bohlen musste auf Sylt im Stroh schlafen, weil ihm niemand ein Hotelzimmer geben wollte.

13.10.2008

Musikproduzent Dieter Bohlen bei Kerner

In der ZDF-Talkshow „Johannes B. Kerner“, die am Dienstagabend ausgestrahlt wird, erzählte der 54-Jährige, nach seinem ersten großen Erfolg mit Modern Talking habe er sich einen Ferrari gekauft und sei mit seiner Freundin nach Sylt gefahren.

„Ich kam da rein, Trainingsanzug, Goldkette und so… Diese Typen an der Rezeption von den Hotels, so ein älterer Herr, der kannte natürlich nichts von Modern Talking, der dachte ich komm‘ vom Kiez oder so.“

Er habe ein halbes Dutzend Hotels ausprobiert, dann habe er aufgegeben. „Da musste ich wirklich mit einem Ferrari und dieser neuen Freundin, die ich damals kurzzeitig hatte, im Stroh bei einem Bauern nächtigen.“

Quelle: Web.de

Die Chronologie der Finanzmarktkrise

Samstag, Oktober 25th, 2008

Von den Anfängen bis heute

 

13. Oktober

Die Bundesregierung stellt das größte Rettungspaket in der Geschichte der Bundesrepublik in Höhe von 500 Milliarden Euro zur Verfügung. Die Maßnahmen scheinen zu wirken. Heute haben die Aktien quer durch alle Branchen kräftig zugelegt. Besonders profitierten Versorger und Banken, die oft zweistellige Gewinne verzeichneten.

 

12. Oktober

Die Staats- und Regierungschefs der Euro-Zone haben auf einem Gipfel in Paris Regeln für ihre nationalen Rettungspakete vereinbart. Damit ist für Kanzlerin Merkel und Frankreichs Staatschef Sarkozy der Weg frei, für nationale Maßnahmen zur Rettung der Banken.

 

10. Oktober 2008

Der Sturzflug der Börsen geht weiter. Der Nikkei verliert innerhalb einer Woche um 25 Prozent, der DAX schmilzt um 22 Prozent. Die Bundesregierung schließt inzwischen einen Einstieg bei notleidenden Banken nicht mehr aus. Die führenden Industrienationen (G7) beschließen einen gemeinsamen Aktionsplan gegen die Finanzkrise.

 

9. Oktober 2008

Die Leitzinssenkungen zeigen keine Wirkung. Der Dow Jones Index schließt nach einem Minus von mehr als sieben Prozent zum ersten Mal seit 2003 wieder unter 9.000 Punkten. Der DAX rutscht zum Handelsschluss deutlich unter 5.000 Punkte.

 

8. Oktober 2008

Sechs große Notenbanken, darunter die EZB, die amerikanische Federal Reserve und die britische Bank of England, senken in einer konzertierten Aktion die Leitzinsen. Großbritannien beschließt eine Teilverstaatlichung der größten Banken des Landes und ein Hilfspaket mit einem Gesamtvolumen von 500 Milliarden Pfund für die angeschlagenen Institute.

 

7. Oktober 2008

Die EU-Finanzminister beschließen, „systemrelevante Finanzinstitute“ zu unterstützen und europaweit Spareinlagen von mindestens 50.000 Euro zu garantieren.

 

6. Oktober 2008

Nach der deutschen Garantie-Erklärung sind andere Länder unter Druck. Auch Österreich, Dänemark und Schweden verstärken den Schutz der Einlagen. Island stoppt den Handel mit Aktien aus der Finanzbranche.

 

5. Oktober 2008:

Die Bundesregierung kündigt überraschend eine staatliche Garantie für die Spareinlagen aller Bürger in Deutschland an.

Wenige Stunden vor Öffnung der Börsen in Asien einigen sich Bundesregierung und Finanzbranche auf ein neues Rettungspaket für die Hypo Real Estate. Die Banken verdoppeln ihren kurzfristigen Kredit auf 30 Milliarden Euro. Der Bund erhöht seinen Anteil an der Gesamtbürgschaft von 35 Milliarden Euro nicht.

 

4. Oktober 2008:

Das 35 Milliarden Euro umfassende Rettungspaket für die Münchner Hypo Real Estate Group platzt. Beteiligte Banken nahmen ihre Kreditzusagen nach einer erneuten Prüfung zurück. Grund ist offenbar ein deutlich höherer Finanzierungsbedarf zur Rettung der HRE als bislang angenommen.

Die Staats- und Regierungsspitze der vier europäischen G8-Staaten Frankreich, Deutschland, Großbritannien und Italien treffen sich in Paris. Sie fordern einen internationalen Krisengipfel der am stärksten von der Finanzmarktkrise betroffenen Staaten. Zugleich vereinbaren sie, dass jedes EU-Land vorerst weiter eigene Schritte zur Eindämmung der Krise unternimmt, diese aber mehr als bisher mit den anderen Mitgliedsstaaten abstimmt.

 

3. Oktober 2008:

Der US-Kongress stimmt im zweiten Anlauf für ein Notfallprogramm zum Aufkauf fauler Hypothekenkredite mit einem Volumen von 700 Milliarden Dollar.

Großbritannien erhöht die Garantie-Obergrenze für Bankeinlagen von 35.000 auf 50.000 Pfund (64.200 Euro). Hintergrund sind die seit Kurzem unbegrenzten Bürgschaften in Irland, die Kunden veranlassen könnten, massiv ihre Einlagen von britischen in irische Banken zu verlagern.

Die Niederlande übernehmen den niederländischen Teil von Fortis für 16,8 Milliarden Euro komplett.

Die angeschlagene viertgrößte US-Bank Wachovia soll nun doch nicht von der Citigroup, sondern von der US-Bank Wells Fargo übernommen werden. Wells Fargo bietet ein Mehrfaches des Angebots der Citigroup und will nicht auf staatliche Unterstützung zurückgreifen.

 

2. Oktober 2008:

Auch Griechenland spricht eine unbegrenzte Garantie für Bankeinlagen aus.

Die EU-Kommission genehmigt die staatlichen Bürgschaften in Höhe von 26,6 Milliarden Euro für die angeschlagene Immobilienbank Hypo Real Estate in Deutschland.

 

1. Oktober 2008:

Die EU-Kommission schlägt strengere Regeln für Banken vor. Sie sollen sich unter anderem stärker gegen Risiken absichern. Die französische Finanzministerin Christine Lagarde bringt einen EU-Notfonds zur Rettung von Banken ins Gespräch. Die Idee wird in Berlin prompt abgeschmettert.

 

30. September 2008:

Belgien, Frankreich und Luxemburg greifen dem Immobilienfinanzierer Dexia mit einer Kapitalerhöhung von 6,4 Milliarden Euro unter die Arme. Die irische Regierung beschließt unbegrenzte Garantien für Einlagen in großen Banken des Landes.

 

29. September 2008:

Bundesregierung und Bankenbranche springen dem Münchner Immobilienfinanzierer Hypo Real Estate (HRE) mit Krediten und Bürgschaften von insgesamt 35 Milliarden Euro bei.

In Großbritannien wird die Hypothekenbank Bradford & Bingley verstaatlicht. Der Steuerzahler steht für Hypotheken und Kredite in Höhe von 63 Milliarden Euro gerade. Island übernimmt die drittgrößte Bank Glitnir. Der Staat bekommt 75 Prozent der Anteile für umgerechnet 600 Millionen Euro.

 

28. September 2008:

Die Regierungen der Niederlande, Belgiens und Luxemburgs retten den Finanzkonzern Fortis. Für insgesamt 11,2 Milliarden Euro übernehmen sie jeweils 49 Prozent an den Fortis-Aktivitäten in ihren Ländern.

 

26. September 2008:

Die größte Sparkasse der USA, die Washington Mutual, fällt der Finanzkrise zum Opfer. Sie wird von J.P. Morgan Chase übernommen.

Europas größte Bank, die HSBC, streicht angesichts der Finanzkrise 1.100 Stellen.

 

22. September 2008:

Das 75 Jahre alte Modell der unabhängigen US-Investmentbanken kippt. Die letzten verbliebenen Institute, Goldman Sachs und Morgan Stanley, geben ihren Sonderstatus auf und werden gewöhnliche Geschäftsbanken.

 

19./20. September 2008:

Die US-Regierung kündigt ein Rettungspaket für die Finanzbranche an und löst damit ein Kursfeuerwerk an den Börsen aus. Das Paket soll 700 Milliarden Dollar umfassen.

Die USA und Großbritannien verhängen ein weitreichendes Verbot für sogenannte Leerverkäufe, also Wetten auf sinkende Aktienkurse. Deutschland untersagt einen Tag später ebenfalls Leerverkäufe von elf im DAX und MDAX gelisteten Finanz-Aktien, weitere Länder folgen.

 

18. September 2008:

Weltweit fluten Zentralbanken die Märkte erneut mit frischen Milliarden. Die britische Großbank Lloyds TSB übernimmt die kriselnde HBOS für 12,2 Milliarden Pfund (15,47 Mrd. Euro). Die angeschlagene zweitgrößte US-Investmentbank Morgan Stanley nimmt laut Rundfunkberichten Fusionsverhandlungen mit dem US-Finanzkonzern Wachovia auf.

 

17. September 2008:

Die US-Notenbank rettet AIG mit einem Kredit von 85 Milliarden Dollar.

 

16. September 2008:

Der Versicherungsriese AIG gerät durch Milliardenverluste in akute Kapitalnot. Die Weltbörsen setzen ihre Talfahrt fort. Die Notenbanken pumpen fast 150 Milliarden Euro in den Geldmarkt.

 

15. September 2008:

Der „schwarze Montag“: Die Investmentbank Lehman Brothers muss Insolvenz anmelden, Konkurrent Merrill Lynch wird von der Bank of America aufgekauft. Der US-Leitindex Dow Jones erleidet den stärksten Tagesverlust seit den Terrorattacken am 11. September 2001.

 

6. September 2008:

Die US-Regierung übernimmt die Kontrolle bei Fannie Mae und Freddie Mac.

 

Juli 2008:

Die US-Hypothekenbank IndyMac bricht zusammen. Die amerikanischen Hypothekengiganten Fannie Mae und Freddie Mac geraten immer mehr in Bedrängnis.

 

März 2008:

Das Investmenthaus Bear Stearns wird auf Druck der US-Notenbank kurz vor dem Zusammenbruch an die Großbank J.P. Morgan Chase verkauft. Die US-Regierung springt mit Garantien ein.

 

Februar 2008:

Der US-Kongress billigt ein Konjunkturprogramm im Umfang von 150 Milliarden Dollar.

 

Januar 2008:

Der große amerikanische Immobilienfinanzierer Countrywide wird von der Bank of America aufgefangen.

 

Oktober 2007:

Beim US-Finanzkonzern Citigroup bricht der Gewinn stark ein. Von nun an meldet ein großes Finanzhaus nach dem anderen Milliardenabschreibungen und hohe Verluste.

 

September 2007:

Besorgte Kunden stürmen die Schalter der britischen Bank Northern Rock. Die Regierung und die Bank von England garantieren die Einlagen, Northern Rock wird vom Staat übernommen.

 

Juli/August 2007:

Auch in Deutschland geraten Banken wegen Fehlspekulationen am US-Immobilienmarkt in den Sog der Krise – etwa die Mittelstandsbank IKB, die Sachsen LB, die West LB und die Bayern LB.

 

Juni 2007:

Zwei Hedge-Fonds der New Yorker Investmentbank Bear Stearns straucheln, weil sie in großem Stil in mit Immobilien besicherten Papieren engagiert sind.

Zuletzt aktualisiert: 14. Oktober 2008, 10:55 Uhr

 

Quelle: http://www.mdr.de/fakt/5778565.html

Versicherer tricksen mit Lebenserwartung…

Freitag, Oktober 24th, 2008

Quelle: plusminusGet Acrobat Reader Pdf-Dokument im neuen Fenster öffnen

Gazprom in Zahlungsnot

Donnerstag, Oktober 23rd, 2008

Dem russischen Staatskonzern Gazprom macht die Finanzkrise mehr zu schaffen als von Investoren befürchtet. Wie Mark Krümpel in der Financial Times Deutschland berichtet, sucht der größte Gasproduzent der Welt nach frischen Geldquellen. Bei der Vorlage der Quartalszahlen räumt Gazprom ein, dass es möglicherweise Schwierigkeiten gebe, Schulden in Milliardenhöhe zu refinanzieren und zusätzliche Kredite zu bekommen.Der Aktienkurs von Gazprom verlor an der Moskauer Börse trotz eines Rekordgewinns 10,6 Prozent auf 3,9 $. Nach Berechnungen der Nachrichtenagentur Bloomberg hat Gazprom aktuell ausstehende Kredite und Anleihen in Höhe von 55 Mrd. $, wovon im nächsten Jahr 6,6 Mrd. $ und 2010 insgesamt 12,5 Mrd. $ fällig werden. Der Gaskonzern hatte daher zuletzt bereits versucht, sich beim russischen Staat Kredite mit einer langen Laufzeit zu beschaffen.“Es herrschte immer die Meinung vor, dass Gazprom finanziell unverwundbar sei, gestützt von den hervorragenden Gewinnprognosen“, sagte Artjom Kontschin, Analyst bei der Unicredit Bank in Moskau. „Sie werden ihre Finanzen in Zukunft besser als früher managen müssen.“ Ob Gazprom tatsächlich in diesem Jahr wie geplant 30 Mrd. $ in neue Projekte investiert, gilt angesichts der möglichen Finanzierungsschwierigkeiten als offen. Der Konzern kündigte an, die Investitionen auf den Prüfstand zu stellen. Davon könnten wiederum ausländische Partner wie die BASF-Tochter Wintershall oder auch Eon Ruhrgas profitieren, die an Gasfeldern des Staatskonzerns beteiligt sind und nach weiteren Investitionen Ausschau halten.Dabei laufen die Geschäfte von Gazprom noch prächtig. So konnte der Konzern den Nettogewinn im ersten Quartal des gerade erst begonnenen Geschäftsjahres um 30 Prozent auf 273 Mrd. Rubel (7,9 Mrd. Euro) steigern. Gazprom profitierte von einem Anstieg des Ölpreises im ersten Halbjahr auf fast 150 $ je Fass, der auch den Gaspreis klettern lässt, obwohl die Kosten für die Förderung nicht im gleichen Maße zulegen.Für Gazproms Gewinnentwicklung spielt das Ausland die größte Rolle, denn im Heimatmarkt Russland kann der Energiekonzern die Preise aus politischen Gründen nicht so drastisch erhöhen wie in Europa und nimmt zum Teil sogar Verluste in Kauf. In Westeuropa hingegen steigerte Gazprom den durchschnittlichen Verkaufspreis in den vergangenen drei Monaten um 28 Prozent auf fast 346 $ pro 1000 Kubikmeter Erdgas.Zuletzt hatte Gazprom für 2008 einen Anstieg des Gaspreises auf 400 $ pro 1000 Kubikmeter prognostiziert. Da sich der Ölpreis seit seinem Hoch in etwa halbiert hat, müsste allerdings auch der Gaspreis mit einer zeitlichen Verzögerung von etwa sechs Monaten zurückgehen, heißt es in der Branche. Versorger in Deutschland hatten zuletzt wegen der gestiegenen Einkaufskosten kräftig an der Preisschraube gedreht. Gazprom deckt etwa ein Viertel des europäischen Verbrauchs ab.