- Extra 3 Alfons der Woche
Kennen Sie RAF?
Länge: 03:01 Minuten
Quelle: extra3
- Extra 3 Alfons der Woche
Kennen Sie RAF?
Länge: 03:01 Minuten
Quelle: extra3
13.03.2007
Das Bootcamp als letzter Ausweg aus der Internetsucht.
Internetsüchtige werden in China behandelt wie Verbrecher: Aufgestanden wird um 6.15, um die allmorgendlichen Gymnastikübungen hinter sich zu bringen. Die meist 14 bis 19 Jährigen Jugendlichen werden dazu gedrillt ein für alle Mal die Hände von Computerspielen, Internet-Pornographie, Cybersex und Chats zu lassen. Dies berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.
Geleitet wird die Entzugsanstalt von einem ehemaligen chinesischen General. Dementsprechend gehören Gefechtsübungen mit Spielzeugpistolen zum Tages-Rhythmus in dem Hospital.
Internetsucht kann manchmal extreme Ausmaße annehmen: So ist neulich ein Jugendlicher gestorben, nachdem er einige Tage im Akkord ein Online-Game spielte. Auch wurde vor kurzem ein Süchtiger zu lebenslangem Haft verurteilt, nachdem er einen Mitspieler im realen Leben erstach, weil dieser sein Cyber-Schwert gestohlen hatte. Nicht selten kommt es zu Selbstmorden, weil die Jugendlichen keinen Sinn mehr im Leben sehen.
Quelle: Web.de
Eine kleine Anekdote:
Die Bußgeldstelle Kassel erhielt folgendes Gedicht von einem
Verkehrssünder:
Der Betroffene schrieb:
Mit Interesse habe ich Ihr Schreiben gelesen
Und streite nicht ab, ich bin es gewesen.
Wie’s kam liebe Leut‘, ich sag’s Euch genau,
in Duisburg war ich ein paar Tage, bei einer reizenden Frau.
Und hab‘ dann, sonst hätt‘ ich etwas versäumt,
von den schönen Tagen geträumt.
Plötzlich ging es bergab, ich war ganz verwundert,
ich wurde immer schneller und oben stand „Hundert“.
Und plötzlich glaubte ich – es klingt wie ein Witz -,
es kommt ein Gewitter, denn ich sah einen Blitz.
Nach Ihrem Schreiben ist mir nun klar,
dass es kein Gewitter, sondern Eure Kontrolle war.
Auf die Strafe dafür warte ich nun geduldig,
mit einem Wort, ich bekenne mich „schuldig“.
21 Kilometer zu schnell, einen jeden kann’s treffen,
ich sehe es ein, es war ein Verbrechen.
Trotzdem bitte um Freispruch ich, sag’s ganz formal,
ein Mann der glücklich ist, ist nicht normal.
Antwort des Sachbearbeiters im Bußgeldbescheid von Kassel
(auch Beamte können Humor haben):
Ist der Reim auch noch so gut gelungen,
zum Bußgeld seh‘ ich mich gezwungen.
Kommen Sie wieder mal von dieser Frau,
nehmen Sie den Zug, seien Sie schlau.
Quelle: Hannover-Community.de
Berlin – Das Brennen von CDs und DVDs erfreut sich in Deutschland uneingeschränkter Beliebtheit. Fast jeder zweite Bundesbürger ab zehn Jahren hat im vergangenen Jahr regelmäßig Musik, Fotos, Daten, Filme, Software, Games oder Hörbücher auf die kleinen Silberscheiben kopiert, teilte der Bundesverband der Phonographischen Wirtschaft (Ifpi) im Vorfeld der Computermesse Cebit am Dienstag in Berlin mit.
Im Auftrag des Verbandes hatte die Gesellschaft für Konsumforschung (GfK) 10.000 Personen im Rahmen der so genannten Brennerstudie befragt. Seit der ersten Erhebung 1999 hat sich demnach die Zahl der Personen, die CDs oder DVDs brennen, von 7,9 Millionen auf 31,4 Millionen nahezu vervierfacht.
Auf der „Hitliste“ der beliebtesten Inhalte steht nach wie vor Musik ganz oben. 70 Prozent aller Personen, die Inhalte brennen, kopieren Musik. Auf Platz 2 folgen mit 67 Prozent private Fotos und Videos. Den weit abgeschlagenen Dritten Platz nehmen Daten ein, die von 44 Prozent auf CD oder DVD gebrannt werden.
Der große Erfolg von Hörbüchern spiegele sich auch im Brennverhalten wider, betonte der Phonoverband. Diese würden bereits von neun Prozent der Befragten auf die Silberlinge kopiert. "Die Entwicklung bei Hörbüchern zeigt, dass Inhalte, sobald sie digitalisierbar sind, auch uneingeschränkt kopiert werden", sagte Peter Zombik, Geschäftsführer der deutschen Phonoverbände.
DVD auf dem Vormarsch
Laut der Studie wurden im Vorjahr 766 Millionen CDs und DVDs gebrannt. Der Anteil der DVDs stieg im Vergleich zum Vorjahr von 29 auf 36 Prozent.
Teilweise sei dieser Anstieg auf die breitere Verfügbarkeit von "Brenngeräten" zurückzuführen, legt die Studie nahe. So habe sich die Zahl der DVD-Brenner in deutschen Haushalten verdoppelt, die der MP3-Handys gar verdreifacht. Ein interessantes Detail ist auch, dass die DVD auch beim Brennen von Musik auf dem Vormarsch ist. So sollen 2006 neben 275 Millionen CD-Rohlingen auch 21 Millionen DVD Rohlinge mit Musik bespielt worden sein. das, so Ifpi, entspräche 439 Millionen "CD-Äquivalenten". Im selben Zeitraum wurden 123,7 Millionen CD-Musik-Alben verkauft
Darüber hinaus hat der Studie zufolge jeder Zweite Musik für "andere Personen" gebrannt. Dass entspräche laut Ifpi insgesamt zehn Millionen Personen. Insgesamt gaben aber nur 10 Prozent der Befragten an, sich Musik aus Tauschbörsen zu brennen. Die weitaus größere Mehrheit kopiert eigene CDs für den Eigenbedarf oder für Haushaltsmitglieder.
Mehr Legalität
Allerdings hat der Verband auch positives zu vermelden, spart diese Details in seiner offiziellen Meldung allerdings aus. So sei die Zahl der Musikdownloads aus illegalen Quellen von rund 600 Millionen im Jahr 2003 auf rund 415 Millionen in 2005 gesunken. Als Grund für diesen Erfolg sieht der Ifpi seine Pirateriebekämpfung sowie die aktive Unterstützung legaler Angebote.
Zudem gaben 74 Prozent der Befragten an, sich Musik aus legalen, kostenpflichtigen Angeboten zu laden. Insgesamt also ein durchaus positiver Trend.
mak/ddp
Quelle Web.de
SPIEGEL ONLINE
URL: http://www.spiegel.de/sptv/reportage/0,1518,453857,00.html
Diese Anlage passt nicht unter den Gabentisch. Seit mehr als sechs Jahren bauen zwei Hamburger Brüder an der größten digitalen Modelleisenbahn der Welt.
SPIEGEL TV berichtete in den vergangenen Jahren mehrmals vom sogenannten Miniatur-Wunderland. Inzwischen ist der Kindheitstraum der Braun-Zwillinge in der Speicherstadt auf über 900 Quadratmetern angewachsen und erstreckt sich über zwei Etagen. 80 Männer und Frauen basteln an einem sieben Millionen Euro teuren Superlativ. Im letzten Jahr wurde Skandinavien mit 40.000 Litern Echtwasser fertiggestellt.
Derzeit modellieren die Hanseaten ein sechs Meter hohes Bergmassiv – für den Neubau der Schweizer Alpen musste eigens die Decke durchbrochen werden -, und am Rande der Gebirgskette entsteht Abschnitt Nummer acht: der Zentralflughafen „Miwula International“. An Ideen mangelt es nicht – bis 2014 sind die Auftragsbücher der Miniwelt gefüllt. Bei aller modellbauerischer Gigantomanie kommen die Details nicht zu kurz. Derzeit trimmt eine kleine Gruppe das Miniaturwunderland auf Weihnachten und in Skandinavien tüftelt man immer noch an der Schiffssteuerung.
SPIEGEL-TV-Autor Mate Spörl konnte den Machern in Hamburg über die Schulter schauen.
Sendetermin: 18. Dezember 2006, 22.45 Uhr, Sat.1
Zum Thema im Internet:
Quelle:
http://www.spiegel.de/sptv/reportage/0,1518,druck-453857,00.html
Bericht aus Berlin, 25.Februar 2007
Stand: 05.03.2007 09:46 Uhr
Sendung: Bericht aus Berlin, 04.03.2007
Ein Thema, mit dem sich die Große Koalition herumschlägt, ist die besonders von Vizekanzler und Arbeitsminister Franz Müntefering vorangetriebene Rente mit 67. Nur wer 45 Beitragsjahre vollkriegt, kommt ungeschoren davon. Zwei Fragen: Wer schafft das eigentlich erstens, und zweitens: Bleibt da nicht die Gerechtigkeit auf der Strecke?
Von Olaf Kische
Schuften bis zum Umfallen – in einigen Jahren wird das normal sein. Ab 2024 geht es Schritt für Schritt los. Ruhestand mit 65 gibt es dann nur noch nach 45 Beitragsjahren. Klar ist schon heute, wer zu den Verlierern gehören wird: besonders schwer Arbeitende und Frauen, zum Beispiel im Braunkohle-Tagebau.Edelgard Glaser ist 48 und schon 30 Jahre bei Wind und Wetter auf ihrem Bagger. Seit der Lehre arbeitet die zweifache Mutter im Lausitzer Revier als Maschinistin im Schichtbetrieb. Auf die Rentenpläne der Politik ist sie sauer:
Edelgard Glaser, Maschinistin: „Ein bisschen enttäuscht bin ich von der SPD. Eigentlich sagen sie immer, sie sind sozial, aber ich finde, das ist nicht sozial, schon der Jugend auch gegenüber. Es ist schon schwierig, die 45 Jahre zusammen zu kriegen. Je älter man wird, umso mehr Probleme kriegt man doch.“
Eine Berechnung für 2004 belegt, dass 30 Prozent der Männer auf 45 Beitragsjahre gekommen wären. Wegen der langen Erziehungszeiten schafft das bei den Frauen nur knapp jede Zehnte.
Irmingard Schewe-Gerigk, Bündnis 90/ Die Grünen: „Diese Regelung diskriminiert insbesondere Frauen, sie ist nicht verfassungsgemäß, sie ist europarechtlich nicht haltbar, und deshalb glaube ich, wäre der Bundespräsident gut beraten, dieses Gesetz nicht zu unterschreiben.“
Auch viele Bauarbeiter werden die 45 Beitragsjahre wohl nicht erreichen. Durch Firmenpleiten, Arbeitslosigkeit besonders im Winter und Berufskrankheiten ist das fast unmöglich.
Rüdiger Knof hatte Glück im Unglück. Nach einer schweren Krankheit, die ihn fast zwei Jahre aus dem Berufsleben riss, wurde er in seinem Brandenburger Handwerksbetrieb in die Halle umgesetzt und muss noch mindestens 20 Jahre ran:
Rüdiger Knof, Metallbauer: „Ich habe 15 Jahre auf Montage gearbeitet und jetzt hier. Körperlich schafft man das einfach nicht bis 67.“
Besonders ungerecht: Wer in Knochenjobs seine Gesundheit ruiniert, stirbt eher. Männer in schlecht bezahlten Berufen unter 1500 Brutto kommen nur auf knapp elf Rentenjahre, Gutverdiener dagegen können sich auf 18 Jahre freuen.
Dass die Ausnahmeregel eine völlig falsche Wirkung erzielt, ärgert Experten wie den Verfassungsrechtler Helge Sodan. Statt Handwerkern profitieren seiner Meinung nach ganz andere Berufsgruppen:
Helge Sodan, Deutsches Institut für Gesundheitsrecht: „Insbesondere die im öffentlichen Dienst Beschäftigten. Das ist insoweit nicht zu rechtfertigen, als es doch auch in der privaten Wirtschaft hart arbeitende Menschen gibt.“
Bert Rürup, Rentenexperte: „Diese 45-Jahres-Regelung ist die große Schwachstelle dieses Projektes.“
Doch ungeachtet der Kritik auch auf der Straße will die Koalition ihr Gesetz unverändert auf den Weg bringen: die Rente mit 67 kommt. Und auch das Bundesverfassungsgericht wird sich wohl damit befassen müssen.
Kontakt zum Autor: internet@ard-hauptstadtstudio.de
Quelle: http://www.tagesschau.de…
12.02.2007 15:07
Nach Ansicht des Gerichts wird bei der Anmeldung zu einem Internetforum ein Vertrag geschlossen. Dieser verpflichte den Nutzer unter anderem zur Einhaltung bestimmter Regeln, da der Betreiber durch die Postings der Teilnehmer „nicht unerheblichen Haftungsrisiken“ ausgesetzt sei. Hieraus ergebe sich auch ein virtuelles Hausrecht des Anbieters, dem die Befugnis zustehe, Beiträge zu löschen oder den Zugang zu ihnen zu sperren.
Diesen Vertrag habe der Verlag wirksam gekündigt. Ein weiteres Festhalten an der Vereinbarung sei nicht zumutbar gewesen, da der Nutzer gegen seine Vertragspflichten verstoßen und damit die Interessen des Verlags verletzt habe. So liege in der Angabe eines falschen Namens bei der Anmeldung eine vorsätzliche Täuschung, die bereits für sich allein genommen geeignet sei, das Vertrauensverhältnis zwischen den Parteien zu zerstören. Zudem hatte der Beklagte auch mehrfach E-Mails geschrieben, in denen er sich über den Verlag belustigt und weitere Vertragsverletzungen angekündigt hatte.
Das LG München bestätigte damit die Existenz[1] des virtuellen Hausrechts für Forenbetreiber. Neu dürfte die Feststellung sein, dass zwischen Anbieter und Nutzer ein Vertrag geschlossen wird, dessen Inhalt unter anderen von den Nutzungsbedingungen des Betreibers bestimmt wird. Für Forenanbieter dürfte es damit künftig einfacher werden, zumindest namentlich bekannte Nutzer von der weiteren Teilnahme an den virtuellen schwarzen Brettern auszuschließen. (Joerg Heidrich) /
(hob[2]/c’t) (hob/c’t)
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